Fest der Kulturerben 2026 – gelungene Premiere am Brandenburger Tor

Eine Premiere, die überzeugte: Am 7. Juni 2026 erlebten Potsdamer und ihre Gäste ein begeisterndes „Fest der Kulturerben“ – erstmals in der Brandenburger Straße am Brandenburger Tor. Der neue Standort erwies sich als Gewinn: Die Veranstaltung rückte näher zusammen und erreichte zusätzlich auch zahlreiche interessierte Passanten.

An 20 Ständen informierten die Kulturerben über ihre Denkmalprojekte in Potsdam. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel eröffnete das Fest und begrüßte die anwesenden Vereine persönlich.

Zum Netzwerk der Kulturerben zählen über 40 Vereine, die sich für Bau-, Technik- und Gartendenkmale einsetzen. Sie bewahren diese vor dem Verfall, pflegen sie dauerhaft und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich. Rund 2.400 Mitglieder engagieren sich in diesem Verbund – ein außergewöhnliches Maß an bürgerschaftlichem Einsatz für den Denkmalschutz in einer Stadt.

Seit 2018 arbeiten die Vereine in einem Netzwerk, dem weitere über 30 Organisationen und Vereine, die der Idee nahe stehen, zusammen. Eine Projektgruppe aus Mitgliedern des Kulturstadt Potsdam e.V. koordiniert die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Unsere Mitglieder im Einsatz. Dankeschön!

Auch unser Verein war wie in den Vorjahren mit einem Stand vertreten. Mitglieder betreuten ihn im Wechsel, beantworteten Fragen und stellten eigene Projekte vor, darunter das PotsdamWiki. Dort verfügen die Denkmale über eine eigene Rubrik und sind inzwischen mit Geodaten sowie der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg verknüpft.

Ergänzend präsentieren wir ein digitales Angebot, das sämtliche Denkmale Potsdams in einem interaktiven Stadtplan verortet und mit Informationen aus der Denkmaldatenbank kombiniert. So lässt sich auf einen Blick erkennen, welche Gebäude in der unmittelbaren Umgebung unter Denkmalschutz stehen – und aus welchen Gründen. Das Angebot wurde von Sören Horn ehrenamtlich entwickelt und befindet sich weiterhin im Aufbau. Hinweise und Anregungen zur Verbesserung sind willkommen.

Weitere Informationen und Impressionen auf der Kulturerben-Webseite.