Gutowski, Karin Henning, Dagmar Christl.

Neuer Vereinsvorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung hat am 25. April 2018 einen neuen Vorstand gewählt. Vereinsvorsitzende Fides Mahrla, ihr Stellvertreter Matthias Finken sowie die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Dem Kulturstadt Potsdam e.V. gehören derzeit 119 Mitglieder an. Sie hatten in den vergangenen zwei Jahren die Gelegenheit, an über 80 Veranstaltungen teilzunehmen. Dazu gehörten das monatliche „Willkommen für Neu-Potsdamer“, Begegnungen mit Künstlern und Exkursionen unter dem Titel „Kultur zum Anfassen“, Besichtigungen und Gespräche mit alten Potsdamern in der Reihe „Quartierserkundungen“, sowie das jährliche Sommerfest, das Martinsgansessen und der Neujahrsempfang. Auch gemeinsame Radtouren und die Beteiligung am Mukoviszidoselauf sind regelmäßig Teil des Vereinslebens.

Unser Verein unterstützte die Restaurierung des Friedenssaals mit einer Spende von 500 Euro und setzte 1000 Euro für Sonderpreise im Solistenwettbewerb der Musikschule ein. Damit entsprachen wir unserem Satzungsziel, zur Förderung von Kultur und Kunst in der Stadt beizutragen. Ausdrücklich ist dabei die Jugendarbeit hervorgehoben.

Foto: Die Vorstände Matthias Finken (links), Bolko Bouché, Fides Mahrla, Dr. Frank Dietrich, Jeannette Wachholz, Olaf Gutowski, Karin Henning, Dagmar Christl.

Kultur zum Anfassen: Führung durch das Große Militärwaisenhaus

Eine spannende Führung durch das ehemalige Militärwaisenhaus in Potsdam erlebten Vereinsmitglieder am 18. April 2018. René Schreiter, Leiter des Stiftungsmuseums, führte uns durch das Haus und berichtete über das nicht immer schöne Leben der Waisenkinder. Das Waisenhaus war bei seiner Gründung durch Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1724 eine soziale Errungenschaft. Gute Lehrer unterrichteten und nach nur einem Jahr konnten die Mädchen und Jungen rechnen, lesen und schreiben. Später, unter Friedrich II., wurden die Kinder zunehmend als billige Arbeitskräfte missbraucht. René Schreiter erzählte detailreich vom Leben der bis zu 2000 Zöglinge im Haus. Wir besichtigten das imposante Treppenhaus, schauten uns alte Rauchzüge auf dem Dachboden an, erfuhren den Speiseplan und schließlich auch, wo die Jungs ihre Notdurft verrichteten – unter der Brücke des Stadtkanals nämlich.

Wir hatten René Schreiter bereits im September 2017 beim Vereinsstammtisch im Alten Stadtwächter kennengelernt. Nach seinem spannenden Vortrag gab es viele Fragen. So kam es jetzt zum Vor-Ort-Termin und wir konnten wieder ein Stück Potsdamer Geschichte erforschen.

 

7. Sommerfest des Vereins im Pfingstberghaus

Bereits zum 7. Mal war unser Verein mit dem Sommerfest zu Gast im Pfingstberghaus – vielen Dank an die Gastgeber. Da haben sich feste Rituale etabliert – wie die professionelle Betreuung des Grills durch unseren Vereins-Schatzmeister Dr. Frank Dietrich. Zum Spezialitätenbüfett trugen die Mitglieder wie gewohnt mit einer Zutat aus ihrer Küche bei.

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